Im Einsatz waren 13 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen sowie zwei Netzersatzanlagen (175 kVA und 400 kVA). Nach einer ersten Erkundung vor Ort war die Anlage bereits freigeschaltet, der zuständige Netzbetreiber befand sich an der Einsatzstelle.
In Abstimmung mit dem Industrieunternehmen und dem Netzbetreiber wurde mittels 400-kVA-Netzersatzanlage in die Niederspannungshauptverteilung eingespeist. So konnte ein Notbetrieb für kritische Anlagenteile sichergestellt und bei Bedarf ein nahezu regulärer Betrieb ermöglicht werden. Die Einspeisung wurde vorbereitet, der Arbeitsbereich ausgeleuchtet und die Anlage anschließend schrittweise zugeschaltet.
Noch am Abend konnte die Trafostation durch den Netzbetreiber instandgesetzt werden. Danach wurde die Netzersatzanlage abgeschaltet. Vorsorglich blieb sie zunächst angeschlossen, um im Bedarfsfall kurzfristig wieder einsatzbereit zu sein. Das Einsatzende war gegen 23:11 Uhr.
Am Folgetag wurde die temporäre Einspeisung zurückgebaut und die Netzersatzanlage wieder einsatzbereit im Ortsverband stationiert.
Die Netzersatzanlage war rund vier Stunden in Betrieb und erzeugte in dieser Zeit etwa 200 kWh elektrische Energie für die kritischen Anlagenteile. Dies entspricht ungefähr zehn Prozent des durchschnittlichen Jahresverbrauchs eines Zwei-Personen-Haushalts.
Für die konstruktive Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns bei der örtlichen Feuerwehr, dem beteiligten Industrieunternehmen sowie dem zuständigen Netzbetreiber.

